Malen wie die großen Künstler…

So stell ich mir das oft vor. Ob Albrecht Dürer, Rubens, Rembrandt oder van Gogh. Es gibt so viele berühmte Maler aus verschiedenen Epochen und Stilen, das ich mich nicht festlegen kann, welcher mir am meisten gefällt. Über Kunst kann man bekanntlich nicht streiten, noch muss man verstehen, was der Künstler uns mit dem Bild sagen wollte. Wenn er es den überhaupt wollte. Im Grunde ist ein Gemälde einfach nur ein Gemälde. Der Betrachter entscheidet ob es ihm gefällt oder eben nicht. Darüber zu philosophieren kann eine nie endende Geschichte werden. Viele sogenannte Kunstkritiker wollen uns einreden, welches Bild etwas Wert ist und welches nicht. Wenn jemand malen kann wie ein Claude Monet z.B. dann ist das zwar beachtlich, aber Monet war es, der den Impressiunismus geprägt hatte.

Das ist ein Löwentraut

Deswegen haben es heutige Künstler auch schwer neue Stile zu entwerfen zu erfinden und deswegen werden die Künstler immer erfinderischer und manchmal glaube ich hat vieles gar nichts mehr mit Kunst zu tun. Ich kann mich aber auch schwer Irren. Ich kenne mich da zu wenig aus. Deswegen sollte das als Einleitung auch mal reichen. Kommen wir also zum Hauptteil.

Vor ca. zwei Jahren (2015) begann ich das malen zu lernen. Autodidaktisch und vielen Stunden auf Youtube begann ich die Videos von Bob Ross zu verschlingen. Es gab auch andere, an deren Namen ich mich leider nicht mehr erinnere. Ich kaufte Acrylfarben, Leinwände und einige Pinsel und Spachteln. Dann fing ich an Wolken zu malen so wie im Video. Und zum erstaunen meiner selbst, es funktionierte. Dann begann ich Berge zu malen und das funktionierte auch prima. Bäume, Flüsse oder Seen. Ich hatte Spaß daran und wurde gleich übermütig und versuchte mich in Portraits. Bum, das klappte gar nicht. Genauso wie Körper oder Tiere. Ich bekam das einfach nicht hin. Ich beschränkte mich auf Landschaftsmalerei. Irgendwann war mir das zu langweilig und ich hörte auf zu malen.

Mein Bild

Vor kurzem entdeckte ich wieder die Lust zu malen. Diesmal habe ich mich von einem sogenannten Shooting Star inspirieren lassen. Leon Löwentraut kannte ich bis dato nicht. Auf Youtube habe ich einige Arbeiten von ihm gesehen und mir ein Bild ausgesucht, das ich vom Stil her malen könnte. Die Skizze habe ich gut hinbekommen und nach anfänglichen Schwierigkeiten mit den Farben habe ich langsam reingefunden und die Techniken verstanden. Das Bild ist überraschender Weise gut gelungen für meine Verhältnisse. Am meisten inspiriert hat mich, das Leon in der Schule das Fach Kunst mit einer drei beendet hat und ihn auch sonst keine Kunsthochschule in Deutschland mit dieser Note aufnehmen möchte. Nichts desto trotz hat Leon Löwentraut schon in nahmhaften Galerien in der Schweiz, Amerika, England und Deutschland erfolgreich ausgestellt. Seine Bilder wechseln für einige tausend Euro (vier bis fünfstellig) den Besitzer.

Nun der Erfolg gibt einem Recht, nicht wahr? Und ob Leon ein Kunststudium besuchen wird ist fraglich. Von sich selber sagt er, das er es versuchen will, weil er verschiedene Techniken erlernen will. Ich kann das verstehen – am Talent und Spaß am malen magelt es dem 19-jährigen aus Kaiserslautern nicht. Viele seiner Bilder gefallen mir sogar ganz gut.

Kurze Zeit später malte ich Michael Jackson im Pop-Art Stil, versuchte Katja zu malen in Pop-Art (kam was anderes heraus). Dann stieß ich wieder auf einen interessanten Künstler. Der Abtrakte Kubismus von Thomas Fedro gefiel mir. Menschen bzw. Köpfe anders zu malen. Für mich nicht schwer und doch interessant. Viel Primäre Farben, einfach schön bunt.

Bildet euch selbst ein Urteil über meine Arbeiten. Ich habe jetzt schon wieder viel Lust zu malen und hab auch schon einige Ideen und Skizzen gemacht. Hier oder auf meinem Youtube-Kanal oder Instagram-Account erfährt ihr es als erster.

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